Hundebetreuung

Februar 07, 2020

Wer seinen Hund liebt, lässt ihn nur ungern allein. Schon gar nicht über mehrere Stunden. Er braucht nun mal Kontakt mit Menschen und hat ja auch sonst Bedürfnisse, die man nicht gerne in seinem Wohnzimmer haben möchte. Aber keiner kann immer zuhause sein oder sich an Orten aufhalten, an denen Hunde gerne gesehen werden. Wir gehen arbeiten, einkaufen, nehmen Termine wahr und leben unser ganz normales Leben, an dem unsere Fellnase leider nicht immer teilhaben kann. Was also tun, wenn man sich nicht selbst um seinen Liebling kümmern kann?

Glücklich, wer sich hier auf Familienmitglieder, Freunde oder nette Nachbarn verlassen kann. Aber man sollte die guten Beziehungen auch nicht überstrapazieren, schon gar nicht regelmäßig. Und wenn man gar keine Hilfe in der Nähe hat oder regelmäßige Abwesenheiten überbrücken möchte (Arbeit, Urlaub, Krankenhausaufenthalt), der sollte sich nach einer guten Hundebetreuung umsehen.

Welche Möglichkeiten bieten sich?

Es gibt z.B. Hundesitter, die einen oder mehrere Hunde bei sich zuhause betreuen. Hier hat der Hund vermutlich ähnliche Bedingungen, wie er es von zuhause kennt. Man sollte sich die Räumlichkeiten allerdings unbedingt vorher anschauen und bei einem „Vorstellungstermin“ ein bisschen Zeit dort verbringen, damit man sicher sein kann, dass der eigene Hund dort gut aufgehoben ist. Vor allem bei mehreren Gasthunden kann ein längerer Besuch recht aufschlussreich darüber sein, wie der Hundesitter z.B. mit Konfliktsituationen umgeht. Man sollte auch viele Fragen stellen, z.B. wie oft Gassi gegangen wird, ob es Ruhezeiten gibt und wie die Vorgehensweise bei Notfällen ist. Auch sollte geklärt werden, was im Falle eines krankheitsbedingten Ausfalls des Hundesitters geschieht. Wenn man selbst zur Arbeit muss, steht man sonst vielleicht irgendwann mal im Regen.

 Verlässlicher in der Hundebetreuung sind sogenannte Hundetagesstätten. Hier ist ein regelmäßiger Betrieb garantiert, da es normalerweise immer mehrere Mitarbeiter gibt. Ein großes Plus ist hier, dass der Hund mit Artgenossen zusammen sein kann. Hier kann gespielt und getobt werden. Manche HuTa´s haben auch einen eigenen Hundetrainer, sodass auch soziales Verhalten erlernt werden kann. Aber auch hier gilt es, sich im Vorfeld ein Bild davon zu machen, wie der eigene Hund untergebracht ist und welche Möglichkeiten sich ihm bieten. Wird er regelmäßig ausgeführt oder auf ein Freilaufgelänge gelassen? Kann man eigenes Futter mitgeben und werden bei Bedarf auch Medikamente gegeben? Gibt es ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und Liegeplätze? Ist ausgebildetes und geschultes Personal vor Ort?

Für welche Form der Hundebetreuung Du Dich auch entscheidest, wichtig ist immer, dass Du auch genug eigene Zeit mit Deiner Fellnase verbringst, damit er die schönen, aufregenden Momente auch mit Dir und nicht nur mit anderen Menschen und Hunden erlebt. 

Eure Imke